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Smartphone wird wichtigster Online-Zugang

Mobile Internetnutzung steigt weltweit – Inhalte müssen optimiert werden

Das Smartphone wird bis 2021 der weltweit wichtigste Online-Zugang – Quelle: Statista

Das Smartphone wird bis 2021 der weltweit wichtigste Online-Zugang – Quelle: Statista

Das Smartphone wird den PC als wichtigsten Zugang zum Internet bis 2021 ablösen: Das geht aus der aktuellen Ausgabe des CISCO VNI Forecast hervor. Demnach liegt der Desktop-Anteil derzeit noch bei über 40 Prozent, soll aber in den kommenden vier Jahren auf 25 Prozent fallen. Gleichzeitig wird der Smartphone-Anteil am weltweiten IP-Traffic von aktuell 13 Prozent auf 33 Prozent steigen. Websites müssen auf diese Veränderung reagieren – mit besserer Anpassung an Mobilgeräte, schnellerer Auslieferung der Inhalte und möglichst reduzierten Datenmengen, die übertragen werden: Denn auch die Stoßzeiten in den Datenleitungen nehmen zu.

Sogenannten Machine-to-Machine-Verbindungen kommt auch 2021 noch eine im Vergleich eher untergeordnete Rolle zu. Rund fünf Prozent des Gesamt-Traffics werden dann auf den automatisierten Informationsaustausch zwischen Endgeräten wie Maschinen oder Fahrzeugen entfallen. Allerdings ist damit – bei aktuell einem Anteil von zwei Prozent – eine Steigerung um mehr als 100 Prozent zu verzeichnen. Ein Indiz dafür, dass das vielbeschworene Internet der Dinge mit Autonomous Driving, Smart Home & Co. doch Fahrt aufnimmt?

Smartphone-Traffic verzehnfacht sich bis 2019

Der Stellenwert, den das Smartphone künftig für die Internetnutzung haben wird, bringt ganz zwangsläufig einen Anstieg des mobil abgerufenen Datenvolumens mit. Der weltweite Smartphone-Traffic wird sich bis 2019 auf die enorme Datenmenge von 18,2 Exabyte pro Monat verzehnfachen. Das hat der Cisco Visual Networking Index bereits 2015 (Prognose fortgeschrieben 2016) prognostiziert. Davon wird Deutschland 259,8 Petabyte beisteuern, das entspricht etwa dem Datenvolumen von 65 Millionen DVDs. Analysten gehen davon aus, dass sich das monatliche Datenvolumen pro Smartphone bis 2019 auf vier Gigabyte verfünffachen wird.

Die Anforderung: Optimierte Inhalte bereitstellen

Hinzu kommt, dass laut aktuellem CISCO VNI Forecast der sogenannte „Busy hour Internet Traffic“, das 60-Minuten-Zeitfenster mit der höchsten Datenabrufrate, gegenüber dem normalen Traffic insgesamt noch einmal kräftig zulegen wird. In Stoßzeiten wird es also noch enger auf den Datenautobahnen. Verzeichnete die „Busy hour“ 2016 bereits einen Zuwachs von 51 Prozent – gegenüber 32 Prozent Zugriff insgesamt –, so wird bis 2021 noch einmal eine Steigerung um den Faktor 4,6 für die „Busy Hour“ bzw. 3,2 allgemein erwartet.

Anbieter von Internetinhalten sind daher gut beraten, ihre Daten optimiert für den mobilen Abruf aufzubereiten. Dazu gehören insbesondere Ladezeiten und die Usability. Auf diese Entwicklung hat Google bereits zum Jahresbeginn 2017 reagiert. Weitere Infos dazu finden Sie in unserer News „Mobil immer wichtiger: Google passt SEO-Kriterien an“ vom 15.09.2016.