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Redaktionsserver-Technik 

Informationsverwaltung unternehmensweit und auftrittsübergreifend

Die Redaktionsservertechnik unterscheidet zwischen folgenden Informationstypen und Basistechnologien:

CMS-Inhalte

Heterogene Inhalte mit variabler Struktur, die aus Texten, Fotos und den üblichen Linktypen bestehen. Mit dieser Technik werden meist relativ statische Inhalte wie Unternehmenstexte oder Beschreibungen von Einrichtungen umgesetzt. Sie unterliegen deshalb auch keinem permanenten Workflow.

Workflowinhalte

Inhalte, die ständig erneuert werden und deshalb einem Freigabeprozess unterworfen werden müssen. Diese Technik kommt vor allem für News, Pressemeldungen, Berichte, Termine und Reportagen zum Einsatz.

Produktkataloge

Informationen, die in homogenen Strukturen wie Artikelnummer, Kurzbezeichnung, Langtext, etc. erfasst werden können. Sie können zur Präsentation von Produkten und Leistungen verwendet werden und durch Integration von Kalkulation und Warenkorbfunktionen zu Shop-Systemen ausgebaut werden.

Downloads (Webdepot)

Mit diesem Informationstyp wird ein klassischer FTP-Dienst über Webtechnik abgebildet. Er wird in erster Linie zur Bereitstellung von Prospekten, Checklisten und jeglicher Form von Downloads verwendet.

Zeitliche Steuerung

Jede Information kann mit Erscheinungs- und Ausblendedatum gepflegt werden, sodass eine gezielte Verwendung schon bei der Einpflege von Inhalten möglich wird.

Rechtesystem

Ein leistungsfähiges dreidimensionales Rechtesystem unterscheidet zwischen Anwendungsdimension, Benutzergruppendimension und Zugriffsdimension (sehen, ändern, löschen). Komplexe und vor allem skalierbare Strukturen können damit abgebildet werden.

Redaktionsserver

  • Von der Anzeige unabhängige Verwaltung der Inhalte
    Im Redaktionsserver werden Inhalte verwaltet, die nicht direkt auf der Anzeigeseite gepflegt werden, weil sie:
    • mehrfach verwendet werden
    • von verschiedenen Redakteuren mit Freigabemechanismus erstellt werden
    • zeitlich gesteuert werden und z. B. an als News nur befristet auf der Startseite stehen und dann ins Archiv wandern.
    • in mehreren Mandantenauftritten zu unterschiedlichen Zeiträumen angezeigt werden
  • Unterschiedliche Inhaltstypen mit jeweils eigenständiger Anzeige, z. B.:
    • News
    • Pressemeldungen
    • Praxisberichte
    • Blogeinträge
    • Stellenanzeigen
  • Frei definierbare Kategorien und Unterkategorien für jeden Inhaltstyp
  • Frei definierbare Footer fürStandardtexte für jeden Inhaltstyp
  • Jeder Eintrag lässt sich mit Bildern, Dateianhängen, Linklisten ergänzen, die über den Redaktionsserver mit verteilt werden
  • Differenziertes Rechtesystem für Pflege und Informationsverteilung
    • Bearbeitungs- und Freigaberechte jeweils pro Autor bzw. Redakteur und pro Inhaltstyp steuerbar
    • Verteilung über mehrere Webauftritte mit Freigaben auf Kategorie-Ebene und auf Ebene einzelner Einträge
    • Anzeigedaten für jeden Eintrag in jeder Kategorie unabhängig steuerbar

Mandantentechnik

Mit der Mandantentechnik können getrennte Datenbankprojekte mit zentralen Strukturen und Informationen bedient werden. Die vier unterschiedlichen Informationstypen, die im klassischen Web verwendet werden – heterogene CMS-Inhalte, Workflow-Inhalte, Produktkataloge und Downloads, können über Mandantentechnik verteilt werden und bedienen damit die grundsätzlichen Bedürfnisse im Marketing nach Themen- und Kundenorientierung bei der Bereitstellung von Informationen.

Schnittstellen

Die Bereitstellung von Schnittstellen sowie das Ansprechen von Schnittstellen anderer Systeme ist ein wesentlicher Faktor für die nachhaltige Verwendung von Internetsystemen.

Die Verbindung zwischen Systemen erfordert dabei grundsätzlich die Verknüpfung auf Datenbank- und nicht auf HTML-Ebene und die Quittierung von Informationsübertragung. Beides wird durch die Basistechnik nach MVC-Richtlinien ermöglicht. Als Dateiformat wird XML bevorzugt. Abschätzungen sind nur nach detaillierten Planungen möglich.

Workflow-Basis

Als Aufsatz auf den Redaktionsserver kann ein Workflow integriert werden, der die Redaktionsabläufe eines Verlages nach dem Vier-Augen-Prinzip wiederspiegelt. Es geht demzufolge keine Meldung online, die nicht von wenigstens einem Redakteur und einem Chefredakteur freigegeben wurde. Die Anzahl der Instanzen ist nicht begrenzt.

An jeder Stelle im Ablauf kann der Workflow dynamisch erweitert werden, wenn ein Redakteur, der die Berechtigung dazu hat, die Notwendigkeit dazu sieht. Der Workflow ist als Basis „manuell” bedienbar und kann in weiteren Schritten für verschiedene Texttypen in seinen Abläufen „festgezurrt“ werden.

Workflow-Anpassungen

Die Anpassung der Workflows und ihr „Festzurren“ ist ein dynamischer Prozess, der im Vorfeld sehr schwer abschätzbar ist, da er sich an der Anzahl der Instanzen, der Anzahl der Anwender, deren Berechtigungsstruktur und den inhaltlichen Anforderungen ausgerichtet wird. Der Workflow ist dabei nicht auf Texte beschränkt, sondern kann jegliche Art von Inhalten abbilden.