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Content Management System

Pflegesystem

Content Management Systeme basieren zum großen Teil auf gleichen Prinzipien. Sie trennen Inhalt und Layout und versuchen, dem Benutzer eine möglichst einfache Pflege einzuräumen. Je umfangreicher die Pflegemöglichkeiten sind, desto schwieriger wird es, die Bedienung einfach und selbsterklärend anzubieten.

Um dieser Herausforderung möglichst weitgehend gerecht zu werden, folgt die Pflege dem Prinzip, immer an der Stelle, an der man sich gerade befindet, auch pflegen zu können. Man muss also nicht komplexe Softwarestrukturen erlernen und zwischen Pflege und Darstellung hin- und herwechseln, sondern kann das Ergebnis seiner Arbeit sofort sehen – echtes Wysiwyg (What you see is what you get).

Erreicht wurde diese extrem einfache und intuitive Bedienbarkeit durch die Belegung der rechten Maustaste mit kontextbezogenen Menüs. So bekommt man beim Klick auf einen Text z. B. das rote Bearbeitungsmenü, beim Klick auf einen Randbereich das schwarze Administrationsmenü. Wer das einmal gesehen und gemacht hat, kommt damit im Normalfall auch nach längerer Zeit wieder klar.

Menüeditor

Mit dem Menüeditor kann – abhängig von der definierten „Rechtelage“ der Onlineredakteur bzw. der Administrator die Strukturen und Navigationen eines Projektes vollständig erstellen und pflegen. Meist gibt es mehrere Navigationen und Ebenen der Navigation. Die einzelnen Menüpunkte können zwischen diesen Navigationen und Ebenen beliebig verschoben werden. Ein temporäres Ausblenden von ganzen Seiten oder Bäumen ist ebenso einfach im Menüeditor möglich.

Neben der Verwaltung der Strukturen können auch einige sehr zeitraubende Aufgaben durch einfache Funktionen erledigt werden. Ist es z. B. notwendig, die Verantwortlichkeit für größer werdende Auftritte zu trennen, können die Rechte an Seiten und Bäumen von jedem Knotenpunkt aus rekursiv in den Baum vererbt werden. Gilt es z. B. die Verantwortung für den Hauptmenüpunkt Produkte und alle darunter liegenden Seiten einer anderen Abteilung zu übertragen, stellt man die Rechte zu diesem Menüpunkt entsprechend ein und vererbt diese Einstellungen mit wenigen Klicks in eine beliebig große Struktur.

Die gleiche rekursive Vererbung ist auch bei der Einstellung von Sprachversionen möglich. Die Verwaltung auch sehr großer und komplexer Strukturen wird durch diese zentralen Funktionen erst möglich.

Rechtesystem

Jede Information, ob Seite, Bild oder Text, bis hin zu Flashanimationen oder Artikelpreisen im Shop-System, hat eigene Rechte. So ist über das ganze System hinweg eine sehr differenzierte Bereitstellung und Bearbeitung von Inhalten möglich.

Das Rechtesystem der Benutzer beruht auf zwei Säulen. Es gibt zum einen Besitzerrechte und zum anderen Gruppenrechte. Der Autor einer Information ist aus Rechtesicht auch ihr Besitzer. Damit kann man z. B. die Newspfleger alle in einer Rechtegruppe führen ohne ihnen die Möglichkeit zu geben, die Newsmeldungen des anderen zu pflegen.

Die Gruppenrechte einer Information erlauben eine sehr komplexe Rechtesteuerung ohne großen Aufwand. Mit der Zugehörigkeit zu einer Gruppe kann man einem Redakteur z. B. erlauben, eine Information zu sehen, zu ändern, zu löschen und auch die Rechte an der Information anderen Benutzern oder Gruppen weiterzugeben.

Anleitung: Inhalte im Griff

Einfache Seitenpflege direkt im Browserfenster

Am elegantesten lassen sich die Inhalte mit Hilfe des smartmox-CMS pflegen: Sämtliche Inhaltselemente sind in einem Feld zusammengefasst.

Zum Bearbeiten der Inhalte steht Ihnen der Designer zur Verfügung. Auf einer Word-ähnlichen Oberfläche erstellen Sie schnell und einfach sauber strukturierte Seiten. Der Designer sorgt dafür, dass das festgelegte Erscheinungsbild eingehalten wird.

Über die Einpflege von Texten hinaus können Sie mit dem Designer auch Bilder und Download-Dateien direkt einbinden. Außerdem können Sie mit dem smartmox-CMS den Newsbereich und die Menüstrukturen Ihres Webauftritts bearbeiten.

Für die Arbeit mit dem smartmox-CMS können Sie sich hier eine detaillierte Anleitung herunterladen:

Download Anleitung (PDF, 19 MB)

Inhaltspflege in Anwendungen

Für manche Informationen ist eine Pflege nach dem Prinzip „Immer dort pflegen, wo die Information dann auch sichtbar wird“ nicht sinnvoll oder gar nicht möglich. Pressemeldungen werden z. B. je nach Kategorie, der sie zugewiesen werden, auf verschiedenen Seiten angezeigt. Da aber diese Meldungen auch mehreren Kategorien zugewiesen werden können, müssten sie entweder mehrfach gepflegt werden oder eben an nur einer Stelle mit einer anderen Technik.

Diese andere Technik kommt in gleicher Weise bei allen Anwendungen und Funktionen zum Einsatz, in denen Inhalte nicht an Seiten gebunden werden, sondern in Datenbankstrukturen gehalten werden.

Um den Lernaufwand für diese Technik möglichst gar nicht entstehen zu lassen, wurde das Pflegesystem weitgehend an die Bedienung von Windows angelehnt. Alle Informationen werden in Listen gehalten, die über jede Spalte auf- und absteigend sortiert werden können. Für manche Spalten können zusätzlich im Spaltenkopf-Filter eingestellt werden.

Klickt man auf einen Eintrag in der Liste, geht ein neues Fenster auf, in dem alle notwendigen Pflegefelder bereitgestellt werden. Speichert man den Datensatz, springt man automatisch wieder auf die Liste. Mit HTML-Seiten ist so eine Vorgehensweise normalerweise nicht möglich. Es bedurfte deshalb eines sehr hohen Aufwands, um die Bedienung möglichst Windows-ähnlich zu gestalten. Die zentrale Entwicklung macht sich auch hier bezahlt: Die einmal erzeugte Fenstertechnik kommt jetzt über alle Anwendungen hinweg zum Einsatz.

Und auch hier bleibt die Entwicklung nicht stehen. An vielen Stellen wurde inzwischen Ajax-Technik implementiert, die im Hintergrund automatisch Informationen nachlädt und eine noch größere Annäherung an das Look and Feel von Windows ermöglicht.

Derzeit wird darüber nachgedacht, einen zweiten Weg für die Pflege zu ermöglichen. Nachdem die Flash-Technik zum Open Source wird, soll es evtl. eine zweite Schiene der Bedieneroberflächen in Flash geben. Diese „Rich Applications-Technik” erzeugt eine Ergonomie in der Bedienung, wie sie bisher webbasiert nicht vorstellbar war.

Mehrsprachigkeit

Die Mehrsprachigkeit von Internetauftritten war früher nur bei großen Unternehmen und Organisationen ein Thema. Inzwischen gehört es auch für mittlere und kleine Firmen nicht nur zum guten Ton, seine Seiten mehrsprachig anzubieten, es ist für viele in einer zunehmend globalisierten Welt essentiell.

In einfachen Systemen ist die Mehrsprachigkeit oft nicht Bestandteil des Projektes, sondern wird mit zusätzlichen Tabellen angedockt. Diese Vorgehensweise erzeugt sehr viel Aufwand und Ärger in allen Stufen des Systembetriebs. Von der Pflege über die Rechte bis hin zur Darstellung und Navigation bleibt alles Bastelei.

Um auch sehr komplexe Sprachkonstellationen von der Pflege über die Rechte bis hin zur Ausgabe abbilden zu können, wurde die Mehrsprachigkeit in die Basis des Systems integriert. Ohne Erweiterung ist deshalb das ganze System von Haus aus mehrsprachig. So ist nicht nur die Bedienung mehrsprachig möglich, auch die Rechte können unter Berücksichtigung der Sprache eingestellt werden. Bei der Ausgabe können z. B. für jede Sprache nicht nur unterschiedliche Texte, sondern auch Bilder oder ganze Seiten ausgegeben werden.

So ist es z. B. möglich, die tschechischen Inhalte eines Projektes von Mitarbeitern der Niederlassung vor Ort übersetzen und einpflegen zu lassen. Dieser Vorgang wird so abgesichert, dass der Mitarbeiter in der Tschechei nur seine Sprache pflegen darf und nach dem Übersetzen die Pflege auch an jemanden weitergeben kann, der kein deutsch oder englisch kann, da auch die Pflegebereiche in tschechisch dargestellt werden können.

Die Mehrsprachigkeit ist dabei nicht auf spezielle Sprachen begrenzt. Es können z. B. auch chinesische, arabische oder kyrillische Schriftzeichen gepflegt und angezeigt werden.

Die Mehrsprachigkeit in der Basis erlaubt es auch, alle Anwendungen vom Pressesystem über den Shop bis hin zum ERP-System in beliebig vielen Sprachen zu bedienen und auch Ausgaben in beliebig vielen Sprachen zu erzeugen.