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Die 7 Faktoren für Erfolg bei Google & Co.

  1. Technik
  2. Umfang/Größe eines Internetauftrittes
  3. Aktualität
  4. Konkurrenz
  5. Verlinkung
  6. Qualität
  7. Webadresse (Domain)

1. Technik

Suchmaschinen wie Google sind heute keine rein technisch funktionierenden Systeme, sondern verstehen Inhalte. Trotzdem ist die verwendete Technik Basis und ein Stück weit auch entscheidend für eine nachhaltig gute Platzierung. Webseiten werden von einem Suchmaschinenrobot gelesen und mit allen Inhalten z. B. in die Google-Datenbank geschrieben.

Ein Suchmaschinenrobot ist eine Software, die selbständig alle Seiten eines Auftrittes liest und dabei alle lesbaren Inhalte erfasst. Hier ist genau der erste Faktor angesprochen: Die Software erfasst nur Informationen, die auch technisch lesbar und für Google entsprechend vertrauenswürdig sind. Google meidet dabei folgende Bereiche:

Flash
Informationen, die als Navigation oder auch nur als Text in einen Flashfilm gepackt werden, sind für Google nicht lesbar. Für Emotionen war Flash bisher empfehlenswert. Inzwischen gibt es andere, sogar pflegbare Systeme, die auch von der Apple-Welt gelesen werden können, so dass man auf Flash gänzlich verzichten sollte.
In Javascript versteckte Links
Werden etwa Navigationsmenüs nur über Javascript erzeugt, sind die darin enthaltenen Links für den Suchrobot nicht erreichbar: Schon aus Sicherheitsgründen führt er kein Javascript aus, damit kann er den darin verborgenen Links nicht folgen. Sind Links für Google nicht sichtbar, sind alle Inhalte auf den Seiten dahinter ebenfalls für Google unsichtbar.
Bilder statt Texte

Früher wurden Webseiten häufig mit schön beschrifteten Buttons bestückt, die man klicken konnte. Der Text auf den Buttons ist in dem Augenblick für Google nicht mehr lesbar, wenn er zu einem Bild gemacht wird. Das geschieht heute meist bei der Beschriftung von Werbebannern oder auch beim Umwandeln von Texten in PDF-Dateien.

Diese können bei richtiger Generierung von Google vollständig erfasst werden. Macht man Bilder aus den Texten, ist es für den Suchrobot vorbei. Er hat keine Augen, sondern sieht nur den Text im Quellcode der Seite.

Frames und dynamische Seiten

Frames sind eigentlich zwar heute schon fast nicht mehr zu finden und trotzdem erwähnenswert. Bei Seiten mit Frames bleibt ein Bereich zur Navigation stehen auch wenn man den mittleren Bereich mit Inhalten nach unten scrollt. Technisch besteht der Auftritt aus zwei oder drei HTML-Seiten die über ein „Frameset“ als Seite definiert werden.

Google will solche Inhalte vermeiden, da evtl. der Inhaltsbereich auch ohne Navigation aufgerufen werden kann und der Besucher mit der Seite nichts anfangen kann. Auch bei dynamischen Seiten ist Google vorsichtig. Die meisten Shops setzen auf dynamische Links mit entsprechend wechselnden IDs in den Links, so dass die Seiten meist nicht wirklich eindeutig sind. Würde Google so einen Link in seine Datenbank schreiben, könnte evtl. ein Fehler für den Google Nutzer beim Anklicken angezeigt werden. Das wollen Suchmaschinen auf jeden Fall vermeiden. Ihre eigene Reputation hängt von der Qualität der Ergebnisse ab.

2. Umfang/Größe eines Internetauftrittes

Suchmaschinen gehen davon aus, dass ein Auftritt mit großem Umfang wichtiger ist als einer mit wenig Inhalt. Als Umfang werden dabei in erster Linie Texte und Fotomaterial gewertet. Viele Betreiber von Websites sind von diesem Faktor gar nicht begeistert. Sie wollen nicht viel Text ins Web stellen, weil sie selbst nicht gerne am Bildschirm lesen. Allerdings darf man nicht von sich auf andere Anwender schließen – und Google liest alle Inhalte.

Um nicht wenig lesefreundliche „Bleiwüsten“ zu produzieren, muss viel Energie in den Aufbau intelligenter Strukturen gesteckt werden. Oft werden nur Teile der Information auf die Website gestellt und der Rest als PDF-Datei zum Download angeboten. Auch das funktioniert, wenn die PDF-Generierung nicht falsch gemacht wird. Google liest übrigens auch Inhalte von Word-, Excel- und Powerpoint-Dateien.

Menschen lesen Texte am Bildschirm etwa um 25 % langsamer als gedruckte Texte. Auch diese Tatsache ist beim Aufbau der Seiten zu berücksichtigen, darf aber nicht dazu führen, Inhalte einfach wegzulassen.

3. Aktualität

Suchmaschinen bewerten aktuelle Inhalte besser als ältere. Wenn man darüber nachdenkt, ist das auch logisch. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Besucher eine Seite schon einmal gesehen hat, ist bei einer älteren Seite sehr viel höher als bei neuen Inhalten. Bleibt die Frage, wie Google Änderungen auf Webseiten wahrnimmt.

Eine „gute“ Website wird von den Suchrobotern täglich auf neue Inhalte überprüft. Dabei richtet sich die Häufigkeit der Besuche des Robots an der Häufigkeit der Änderungen aus. Wird eine Seite schlechter gepflegt, nimmt auch die Besuchsfrequenz ab. Steigt die Pflegehäufigkeit, dann kommt der Robot auch wieder öfter vorbei. Änderungen werden etwa ab zwei Sätzen wahrgenommen.

Das von manchen propagierte Umstellen von Sätzen oder andere inhaltliche Tricks kann man sich getrost sparen, da Google diese inzwischen sehr streng ahndet und derartige Seiten aus seinem Index löscht.

4. Konkurrenz

Die Position, unter der eine Seite bei Google in der Trefferliste erscheint, hängt vom Begriff ab, nach dem gesucht wird. Je genauer die Suche, desto besser sind die Treffer. Das weiß heute jeder Anwender. Für den Betreiber einer Website beginnt hier die Frage, unter welchen Begriffen oder Begriffspaaren er gefunden werden will. Eine zu umfangreiche Trefferquote ist nicht unbedingt wünschenswert, da Besucher, die sich wegen ungenauer Begriffe verirrt haben, bestimmt nicht zu Kunden werden.

Grundsätzlich muss sich der Betreiber einer Website in seine Besucher versetzen und überlegen, nach welchen Begriffen er gefunden werden will. Dabei ist auch die Art der eigenen Vertriebswege und der Branche bedeutsam. Befinden wir uns in einem eher regional funktionierenden Markt oder wollen wir, dass unser Angebot überregional gefunden wird?

Letztendlich gilt es eine möglichst kleine Nische zu bilden. Diese kann je nach Branche regional oder thematisch orientiert sein. Eine regionale Optimierung ist dabei meist erheblich einfacher als eine überregionale.

5. Verlinkung

Das Prinzip der Bewertung von eingehenden Links ist das älteste und begründet den Erfolg, den Google gegenüber allen Suchmaschinen vor Jahren verbuchte. Google sagt einfach: Eine Seite ist dann für mich wichtig und wertvoll, wenn es viele andere und auch wichtige Seiten gibt, die mit einem Link auf diese Seite zeigen. Wenn sie also für andere wichtig ist, dann ist sie das auch für mich. Die eingehenden Links, also die Links, die auf eine Seite zeigen, sind damit das Maß der Dinge.

Dabei ist die Qualität der Links wichtiger als die Anzahl. Links von unbedeutenden Seiten können sogar schädlich sein. Leider wurde das Wissen um dieses Verhalten seit Jahren umfangreich missbraucht. „Linkfarmer“ boten Interessenten an, Websites möglichst oft zu verlinken. Die von ihnen aufgebauten Seiten versuchten Suchmaschinen durch die schiere Masse von Links zu manipulieren. Einen Mehrwert für die Besucher und Nutzer von Google generiert dieses Verhalten natürlich nicht.

Google hat deshalb eine gravierende Hürde eingebaut: Links werden nur positiv gewertet, wenn es einen thematischen Bezug zwischen den sich verlinkenden Seiten gibt. Zeigt jemand auf eine Seite, mit der er inhaltlich gar nichts zu tun hat, dann wird der Link ignoriert. Google ist also keine rein technische Suchmaschine mehr, sondern versteht Inhalte.

6. Qualität

Hier wird es natürlich schwierig. Wie kann Google die Qualität einer Seite einschätzen und auch noch bewerten? Auch hier versteht Google inzwischen Inhalte und setzt zwei Qualitätskriterien:
Google will keine gleichen Seiten

Gleiche Seiten entstehen dann, wenn sie irgendwo im Internet schon einmal vorkommen. Wenn man also z. B. Texte aus der Wikipedia kopiert und auf einer eigenen Seite online stellt, sagt Google: „Lass mich in Frieden mit den Texten, die kenne ich schon“. Inhalte werden demzufolge nicht als einzelne Wörter im Google-Index gespreichert, sondern als komplette Texte.

So kann man auch verstehen, wenn sehr umfangreiche Websites bei Google nicht wirklich nach vorne kommen. Meist kommt der große Umfang von Produktinformationen, die viele andere Auftritte identisch darstellen. Damit sind diese Texte für den eigenen Auftritt verbrannt und wertlos. Für den Betreiber einer Website, die möglichst weit vorne stehen soll, bedeutet das laufende redaktionelle Arbeit und Pflege.

Google überprüft Inhalte und Themen

Fast unglaublich, aber wahr: Google versteht Inhalte und versucht die Themen von Webseiten zu erfassen. Qualitativ hochwertig sind Webseiten, wenn die Inhalte sich auf bestimmte Themen beziehen und diese im erwarteten Umfang mit den passenden Begriffen beschrieben werden.

Google geht in letzter Zeit sogar noch einen Schritt weiter und zieht den Umkehrschluss: Bietet man z. B. eine Seite mit Kochrezepten an, und der Begriff „Zubereitung“ kommt dort nicht vor, dann wird die Seite von Google abgestraft und aus dem Index verbannt. Google unterstellt dann, die Seite würde versuchen, mit Tricks nach vorne zu kommen: „Es gibt keine Seite für Kochrezepte ohne das Wort Zubereitung“.

7. Webadresse (Domain)

Der siebte und wichtigste Faktor für die Positionierung bei der Suchmaschinen-Ergebnisliste ist die Webadresse, speziell die Domain. Hat jemand eine Domain, die den Suchbegriffen entspricht, und hat neben der Domain, den Titeln und Überschriften auch noch die vorgenannten sechs Faktoren nicht komplett außer acht gelassen, dann bestehen gute Chancen, mit dem Thema der Domain ganz weit nach vorne zu kommen.

Von den sieben Faktoren macht die Domain alleine rund 20 % aus. Wie weit man nach vorne kommt, hängt natürlich in erster Linie von der Konkurrenzsituation ab. Google sagt: Dieses Thema muss für den Betreiber der Website so wichtig sein, dass er ein eigenes Projekt dafür vorhält.

Mit entsprechender Domain, passender Verlinkung, qualitativ hochwertigen authentischen Inhalten, die umfangreich und aktuell sind, qualifiziert Google solche Seiten als wichtigste, weil am besten passende Seite für einen Suchbegriff. Mit entsprechender Technik, die Inhalte exakt Domains zuordnet und dabei strikt Dubletten vermeidet, können auch mehrere Begriffe optimiert werden.